Homeoffice wird immer beliebter. Gerade jetzt, wo wir durch das Corona-Virus mehr zu Hause sind, arbeiten wir massenhaft im Homeoffice. Und das Homeoffice wird auch danach zur neuen Normalität werden. Kein Dresscode, keine Pendelzeit und die eigene Zeit frei einteilen. Das Homeoffice hat durchaus seine Vorteile. Dennoch kann es eine Herausforderung sein, produktiv zu arbeiten.
Obwohl du deinen Homeoffice-Tag mit vielen guten Vorsätzen begonnen hast, denkst du abends manchmal: ‘Was habe ich eigentlich gemacht?’ Mit diesen Tipps stellst du sicher, dass du zu Hause optimal leistest!
Ein aufgeräumter Arbeitsplatz sorgt für einen klaren Kopf beim Arbeiten. Sorge daher dafür, dass du in einer ordentlichen Umgebung arbeiten kannst und dein Arbeitsplatz aufgeräumt ist. Auf diese Weise kannst du dich besser auf deine Arbeit konzentrieren. Neugierig, wie du deinen Arbeitsplatz am besten aufräumst? Das liest du
hier in meinem Artikel darüber, wie du den Arbeitsplatz nach der Konmari-Methode am besten aufräumst.
Auch wenn du in den kommenden Wochen in deinem Besenschrank arbeitest, geh trotzdem ‘zur Arbeit’. Es ist sehr verlockend, beim Homeoffice die Jogginghose oder den Pyjama anzuziehen, aber das solltest du lieber lassen. Es macht dich nämlich schläfrig und vermindert deine Produktivität. Wenn du aufstehst, solltest du dich am besten sofort anziehen und fertigmachen, als wäre es ein Arbeitstag im Büro. Das gibt dir Energie und du hast sofort das Gefühl, dass dein Tag begonnen hat.
Der amerikanische Schriftsteller Gay Talese zieht sich immer so an, als würde er ‘bei einer New Yorker Anwaltskanzlei’ arbeiten, obwohl er in Wirklichkeit die Treppe hinunter in sein Heimbüro geht. Das markiert für ihn den Übergangsmoment. Sich in einen Anzug zu zwängen ist in diesen hektischen Zeiten vielleicht eine etwas zu große Zeitinvestition, aber du verstehst die Idee.
Einen Arbeitsplatz einrichten
Natürlich kannst du mit deinem Laptop auf dem Sofa sitzen, aber es ist am besten, dir einen speziellen Arbeitsplatz einzurichten. Wenn du an deinen Arbeitsplatz gehst, kommst du in den Arbeitsmodus, während du, wenn du auf dem Sofa bleibst, sozusagen in deiner Freizeit verweilst. Du brauchst nicht unbedingt einen separaten Raum oder Schreibtisch, um einen speziellen Arbeitsplatz zu schaffen – es kann auch am Küchentisch sein. Achte in jedem Fall darauf, dass du aufrecht sitzt und deine Arbeitsmaterialien vor dir hast. Füge deinem Arbeitsplatz auch etwas hinzu, das dir Freude bereitet, um deinen Arbeitstag angenehmer zu gestalten.
Den Tag im Voraus zu planen, bevor du mit der Arbeit beginnst, hilft dir, Ziele zu erreichen und Aufgaben zu erledigen. Schreib bereits am Vortag eine Liste mit Aufgaben, die bis zum Ende des nächsten Arbeitstages abgeschlossen sein müssen. Oder erstelle einen Zeitplan, in dem du verschiedene Projekte aufteilst. Hake jede erledigte Aufgabe von deiner To-do-Liste ab – das sorgt für zusätzliche Motivation und ein Gefühl der Zufriedenheit.
Timer stellen

Wenn du im Homeoffice arbeitest, lässt du dich schneller ablenken. Du greifst öfter zum Handy, surfst im Internet oder erledigst den Haushalt. Wenn du Schwierigkeiten hast, dich zu konzentrieren, empfiehlt es sich, einen Timer zu stellen. Du kannst zum Beispiel immer einen Timer auf 25 Minuten setzen, in denen du produktiv an einer Aufgabe arbeitest. Nachdem der Timer abgelaufen ist, machst du 5 Minuten etwas anderes, holst dir einen Kaffee oder schaust in sozialen Medien, bevor du wieder einen neuen Timer stellst. Ein praktisches Tool, das dir dabei helfen kann, ist die
Forest App. Diese App ‘pflanzt’ einen Baum, der wächst, solange du fokussiert bleibst und nicht zum Handy greifst. Sobald du deine Konzentration verlierst und das Handy nimmst, stirbt der Baum ab.